Helen
Hefter M. Arch.
Georg Hefter Dipl.-Ing. Architekt & Zimmerer
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Erweiterung
eines Einfamilienhauses in Timberframe Bauweise Planung und Ausführung. Derzeit im Bau. Ein bestehendes Wohnhaus wird für eine 5-köpfige Familie um einen 2-geschossigen Anbau erweitert. Im Erdgeschoss entsteht eine Wohnküche, das Obergeschoss bietet Raum für ein hohes Spiel- und Kinderzimmer mit Galerie, das wahlweise in kleinere Zimmer unterteilt werden kann. Die Räume öffnen sich nach Süden hin zum großen Garten. Als Konstruktionsart wurde eine Fachwerkbauweise nach angelsächsischem Vorbild gewählt,die sich in Großbritannien und USA in den letzten Jahren als handwerkliche Alternative zum Holzrahmenbau etabliert hat. Dieser 'Timberframe' zeichnet sich im Gegensatz zur traditionellen deutschen Fachwerkbauweise durch eine sparsamere Verwendung von Bauholz, Holzverbindungen und Ausfachungen aus und bietet in Zeiten hochgedämmter Wohnhäuser die Möglichkeit der Trennung von Tragkonstruktion und aussenliegender Dämmhülle (vergleichbar mit dem Konstuktionsprinzip des Stahlbaus.) Dadurch bleibt im Innenraum die Fachwerkkonstruktion in ihrer natürlichen Ästhetik sichtbar.
Das bestehende Haus wurde gedämmt und mit einer naturbelassenen Lärchenschalung verkleidet. |